TSI Workshop - ABS im Zeitalter des European DataWarehouse. Anforderungen bei der Nutzung von Verbriefungen für Repogeschäfte mit der EZB

Mit Beginn des Jahres 2013 haben sich die Bedingungen für ABS als Sicherheit im Rahmen der EZB Geldmarktpolitik deutlich verändert. Banken sind zukünftig aufgefordert, für alle EZB zugelassene ABS Transaktionen Einzelkreditdaten entsprechend einem durch die EZB vorgegebenen Template zur Verfügung zu stellen. Beginnend mit RMBS- und SME-Transaktionen zum Jahresanfang 2013 werden alle weiteren Assetklassen folgen.
Zwischen Bank und EZB tritt das von der EZB initiierte neue European DataWarehouse (EDW), das als GmbH nach deutschem Recht organisiert ist. Die Aufgabe des European DataWarehouse besteht in der Sammlung der standardisierten Daten und deren Weitergabe an Investoren sowie Firmen, die in der professionellen Datenaufbereitung zur ABS Analyse tätig sind. Schon heute ist absehbar, dass die Datentemplates der EZB weit über ABS Transaktionen hinaus eine prägende Wirkung auf das Kreditgeschäft und die IT-Anwendungen entfalten werden. Und auch das European DataWarehouse wird sicherlich allgemeine Standards setzen für die Transparenz bei gedeckten Finanzierungsprodukten.

Vor diesem Hintergrund werden in dem TSI Workshop die folgenden Fragestellungen auf der Agenda stehen:

  • Wie sind die Loan-Level-Datenanforderungen der EZB zu erfüllen?
  • Welche Daten sind zu liefern und wie sieht der Übergangsprozess aus?
  • Wie funktioniert das Scoringsystem?
  • Welche Informationen und Serviceleistungen erhalten die Investoren und die weiteren Nutzer des Warehouses?
  • Wie sieht die Kostenstruktur für die Nutzer aus?
  • Wie sehen die technischen Prozesse aus und wie sind sie zu erfüllen?
  • Was müssen Originatoren und Investoren jeweils beachten?

Weitere Informationen:

Einladung mit Programm und Anmeldemöglichkeit
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