TSI Training select: Structured Finance und Verbriefung – Anwendungsoptionen und regulatorische Rahmenbedingungen

Structured Finance Techniken finden vielfältige Anwendungsfelder auch jenseits der klassischen Verbriefung. So zum Beispiel bei gemanagten CLO‘s, in der Finanzierung von Fintechs und Kreditfonds, bei Structured Covered Bonds bzw. den aktuell diskutierten European Secured Notes.

Und oft wirken unterschiedliche Finanzierungsinstrumente zusammen, was Fragen bezüglich der Abgrenzung des jeweils gültigen regulatorischen Regelwerks aufwirft.

In unserem Structured Finance Training am 22. Juni 2017 wollen wir einen Überblick über die vielfältigen Gestaltungsoptionen sowie ihre regulatorische Behandlung und Abgrenzung geben.

Die Veranstaltung ist interessant für Mitarbeiter aus Banken, darüber hinaus aber auch für Aufsicht, Kanzleien, Ratingagenturen und Dienstleister.

    •   Agenda

      Donnerstag, 22. Juni 2017

      8.45 - 9.00 Uhr

      Registrierung

      9.00 - 9.15 Uhr

      Begrüßung durch die TSI

      9.15 - 9.45 Uhr

      Was ist eigentlich eine Verbriefung?
      Regulatorische Abgrenzung der Verbriefungen von anderen
      Structured Finance-Fallkonstellationen: Eine Einführung in das Thema

      Dr. Michael Frese, Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale

      • Definition von Verbriefung in der CRR und Solvency II
      • Abgrenzung zu Projektfinanzierungen
      • Neue Überlegungen zur regulatorischen Abgrenzung von Verbriefungen zu
        Projektfinanzierungen

          9.45 - 11.10 Uhr

          Die vielfältigen Structured Finance Optionen im Überblick – von true sale über
          synthetische Instrumente bis hin zum Structured Covered Bond

          Robert O. Froitzheim, Deutsche Bank

          • Überblick
          • Ziele des Originators und Rentabilitätsberechnungen
          • true sale und synthetische Verbriefungen
          • Structured Covered Bond
          • Implikation für Bankstrategie
          • Anwendungsoptionen von Verbriefungstechniken

          11.10 - 11.40 Uhr

          Kaffeepause

          11.40 - 12.20 Uhr

          Kreditfonds und gemanagte CLO’s – ein Vergleich
          Sebastian Dietzsch, Scope Ratings

          • Unterschiede und Marktentwicklungen?
          • Wer investiert?
          • Was sind die jeweiligen Underlyings?
          • Wie ist das alignment of interest geregelt?
          • Wie stellt sich das Regulierungsumfeld dar?

          12.20- 14.00 Uhr

          Mittagspause

          14.00 - 14.25 Uhr

          Überblick über den CLO Markt, die Sicht der Ratingagenturen
          Wei Jiao, Moodys
          Andreas Botterbusch, Moodys

            • Grundstruktur gemanagter CLO
            • Kreditmarkt-Umfeld für CLOs
            • CLO Trend bei Neuemissionen
            • CLO Trends bei Portfolien
            • Performance und Ratingentwicklung

            14.25 - 15.15 Uhr

            Kaffeepause

              15.15 - 16.30 Uhr

              Verbriefungen, Kreditfonds, Infrastrukturinvestments, ELTIF –
              die regulatorischen Rahmenbedingungen

              Dr. Philipp Völk, PricewaterhouseCoopers
              Dr. Jörg Wulfken, PricewaterhouseCoopers

              • CRD IV und CRR-Bestimmungen
              • Indikative Abgrenzung von Projektfinanzierungen
              • STS-Regulierung – wirklich eine Verbesserung für Verbriefungen?
              • Gesetzlicher Rahmen für Kreditfonds Deutschland

                • Zulässigkeit der Kreditvergabe
                • Anforderungen an die Kreditvergabe

              • Besondere Fondsformen auf Grundlage europäischen Verordnungsrechts
                (ELTIF, der EuVECA oder der EuSEF)

                • Insbesondere ELTIF (Struktur, Kreditvergabe Transparenz)
                • Erwerbbarkeit von ELTIF Anteilen nach AnlVO?

              ab 16.30 Uhr

              Schlusswort TSI Geschäftsführung mit anschließendem Umtrunk

            •   Referenten

              Donnerstag, 22. Juni 2017

              Andreas Botterbusch ist seit Januar 2014 als Primärmarkt-Analyst im Bereich
              „Structured Finance“ bei Moody’s in Frankfurt tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der Ratinganalyse von europäischen Collateralised Debt Obligations (CDOs), KMU-Verbriefungen und ABCP-Conduits. Vor seinem Wechsel zu Moody’s war Andreas Botterbusch als Senior Risk Analyst im Asset Securitisation Team der WestLB AG verantwortlich für die Risikoanalyse, Monitoring und Reporting von europäischen Verbriefungstransaktionen verschiedener Asset-Klassen, darunter Handels-, Leasing- und Konsumentenforderungen sowie notleidende Kredite (NPLs). Darüber hinaus betreute er das Compass ABCP-Programm. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Andreas Botterbusch Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und der Michael Smurfit Graduate School of Business, University College Dublin. Er verfügt über einen Abschluss als Diplom-Kaufmann sowie einen CEMS Master in International Management; zudem ist er CFA Charterholder.

               

              Sebastian Dietzsch, Ass. Director, ist Analyst bei Scope Ratings AG in Berlin und als Lead Analyst verantwortlich für die Analyse von Structured Finance Transaktionen . Seit 2013 bewertet er bei Scope Verbriefungen aus den Bereichen SME ABS, Consumer ABS und Commercial Real Estate. Zuvor war er drei Jahre als Structured Finance Credit Analyst bei der Commerzbank AG in Frankfurt tätig.
              Herrr Dietzsch hat einen Abschluss als Diplom-Kaufmann von der Technischen Universität Berlin und einen Master of Science in Finance von der Lunds Universitet, Schweden. Er ist zertifizierter Financial Risk Manager der Global Association of Risk Professionals (GARP).

               

              Dr. Michael Frese ist stellvertretender Chefsyndikus bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Michael Frese wechselte im Januar 2006 als stellvertretender Chefsyndikus zur Helaba. Dort verantwortet er u. a. die rechtliche Begleitung von Securitisation- und Kapitalmarkttransaktionen sowie die rechtliche Strukturierung des Derivategeschäfts.
              Zuvor war Michael Frese bei der DZ BANK AG im Investmentbanking (ABS-Strukturierung) sowie als Internal Counsel tätig. Vor seinem Wechsel zur DZ BANK AG hat Michael Frese bei Gleiss Lutz als Rechtsanwalt M&A-Transaktionen betreut.

               

              Robert O. Froitzheim ist Director bei der Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG. Seit 1997 ist er im Portfoliomanagement für Firmen- und Retailkunden (Portfolioverbriefung von mehr als 91 Mrd. EUR) tätig. Daneben begleitet er für die Retaildivision verantwortlich das ökonomische Kapitalmodell für Kreditrisiko und Operational Risk. Er erstellt zudem Business Cases zur Beurteilung von Subportfolios. Davor war er in den Bereichen Global Markets Futures & Options sowie Zielgruppensteuerung für Konzernkunden tätig. Vor seiner Zeit im Deutsche Bank-Konzern hat Herr Froitzheim Erfahrungen im Privatkundenbereich bei Sal. Oppenheim gesammelt. Sein Studium der Bank-/ Versicherungsbetriebslehre und Wirtschaftsinformatik hat er an der Universität zu Köln absolviert.

               

              Wei Jiao ist seit Mai 2005 bei Moody’s Structure Finance Team in Frankfurt tätig. Sie ist Hauptanalystin bei einer Vielzahl von Transaktionen, darunter Corporate Synthetische CDOs, CDOs auf ABS , Leveraged-Loan CLOs, deutsche und italienische KMUVerbriefungen, und ABCP-Conduits. Sie verfügt über ein Diplom in Wirtschaftswissenschaft von der Humboldt Universität mit Spezialisierung auf Banking und Statistik und ein Bachelor Degree in Maschinenbau von der Tsinghua Universität. Zudem ist sie CFA Charterholder.

               

               

              Dr. Philipp Völk ist Senior Manager bei PwC Deutschland im Bereich Regulatory Management und verfügt über mehr als 10 Jahre Berufserfahrung in der Beratung und Prüfung von Banken. Neben der Umsetzung aufsichtsrechtlicher Vorschriften (CRD IV/CRR, Basel III und IV sowie KWG mit Fokus auf Solvabilitäts- und Governance-Themen) ist der Schwerpunkt seiner Tätigkeit die Transaktionsbegleitende Beratung von Verbriefungs- und Structured Finance-Transaktionen.

               

               

              Dr. Jörg Wulfken ist seit 2015 Partner im Bereich Financial Services Legal am Standort Frankfurt am Main und verfügt über knapp 30 Jahre Berufserfahrung. Vor seinem Eintritt bei PwC war er Partner im Bereich Banking & Finance im Frankfurter Büro von Mayer Brown, Managing Partner Deutschland sowie Mitglied im internationalen Management Committee und dem Asian Board der Kanzlei.
              Dr. Wulfken verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Vertretung und Beratung von Konsortialführern, Arrangeuren, Emittenten, Darlehensgebern und –nehmern, Fonds, Servicer sowie der öffentlichen Hand. Ein besonderer Fokus seiner Tätigkeit liegt auf Transaktionen mit notleidenden und nicht-notleidenden Kreditportfolios sowie im Bereich Securitization.