TSI Special Training | Online: Intensivseminar Überblick Term-ABS/ Case Study Auto-ABS und RMBS nach der neuen Verbriefungsverordnung

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Der deutsche Verbriefungsmarkt war immer ein Musterbeispiel für einfache, transparente und standardisierte ABS-Transaktionen, die sich in Performance und Qualität von ihren Ursprüngen über die Finanzkrise hinweg bis heute gut bewährt haben.

Unsere umfassenden und regelmäßigen ABS-Trainings haben in den letzten zehn Jahren dazu beigetragen, dass sich bei allen beteiligten Parteien ein einheitliches Qualitätsverständnis herausbildet, was unter den neuen Verbriefungsregeln noch an Bedeutung gewinnt.

Mit unserem zweitägigen Überblickstraining in die Verbriefungswelt bekommen Sie einen hervorragenden Zugang zu den relevanten Themen aus rechtlicher, bilanzieller, regulatorischer, wirtschaftlicher und praktischer sowie kreditprozessbezogener Sicht.

 

Im Einzelnen geht es um folgende Themenschwerpunkte:

  • Überblick über eine konkrete, aktuelle Verbriefungstransaktion
  • Worauf kommt es beim Kreditprozess an, was verlangt die STS-Regulierung
  • Rechtliche Fragen – Abtretung, Insolvenzabschirmung, steuerliche Fragen und wo kommt
    dabei STS ins Spiel
  • EZB-Zulassung im Überblick
  • Regulatorische Rahmenbedingungen nach der neuen Verbriefungsregulierung
  • Bilanzierungsfragen
  • Arbeit der Ratingagenturen
  • Cash Flow Modellierung und Transaktionsbewertung
  • Wohnhypothekenverbriefung (RMBS)
  • Die Investorensicht

Die Themenschwerpunkte werden ausgehend von einer VW-Transaktion behandelt.

  •   Agenda

    Mittwoch, 27. Januar 2021

     

    8.45 – 9.00 Uhr

     

    Einwahl

    9.00 – 9.45 Uhr

    Begrüßung, Überblick und Vorstellungsrunde durch die TSI
    Jan-Peter Hülbert

    9.45 – 10.45 Uhr

    Rechtliche Themen – Abtretung, Insolvenzabschirmung, steuerliche Fragen
    Dr. Sven Brandt, Hogan Lovells

    • Rechtliche Anforderungen an True Sale Strukturen
    • Steuerliche Fragen
     

    10.45 – 10.55 Uhr

    Break

    10.55 – 12.00 Uhr

     

     

     

     

    Überblick über eine konkrete Verbriefungstransaktion aus dem Bereich Auto-ABS
    Kais Martin Khader, Volkswagen Bank

    • Underlying, Kreditvergabe und -bearbeitung
    • Portfolioauswahl
    • Transaktionstruktur
    • Projektablauf
    • Reporting
    • Was ist unter STS zu beachten
    • Vermarktung
     
    12.00 – 12.10 Uhr

    Break

    12.10 – 13.10 Uhr

    Aufsichtsrechtliche Aspekte bei Verbriefungen – ein Überblick
    Ulf Kreppel, Jones Day

    • Die Verbriefungsverordnung als zentrales Regelungswerk
      - Anwendungsbereich, Definitionen und beteiligte Parteien 
      - Risikoselbstbehalt und Sorgfaltspflichten 
      - Transparenzanforderungen 
      - STS-Verbriefungen
    • Anerkennung von Verbriefungen im Rahmen der Liquidity Coverage Ratio
    • Grundlagen des wirksamen Risikotransfers
    • Die CRR-Eigenkapitalansätze für Investoren und andere Transaktionsbeteiligte
     

    13.10 – 14.10 Uhr

    Mittagspause

    14.10 – 15.10 Uhr

    Überblick über die Strukturierung und Cash Flow Modellierungen am Beispiel einer konkreten Autoverbriefung
    Tom Oelrich, DZ BANK

    • Ziel und Anwendungsgebiete
    • Bedeutung des Cash-Flows Modells in der STS-Regulierung
    • Analyse-Ebenen bei ABS Transaktionen – Poolebene und Anleiheebene
    • Bedeutung von prepayments, defaults, delinquencies, granularity etc. für die Cash Flow-Modellierung
    • Modellierungsbeispiele
     

    15.10 – 15.20 Uhr

    Break

    15.20 – 16.00 Uhr 

    Überblick 3rd Party Zertifizierung von STS-Transaktionen
    Michael Osswald, SVI

    • Regulatorische Grundlagen
    • Verifizierungsprozess
    • Praxiserfahrungen
     

    16.00 – 16.10 Uhr

    Break

    16.10 – 17.10 Uhr

    Eurosystem und Verbriefungen
    Jonas Böhmer, Deutsche Bundesbank

    • Sicherheitenrahmen des Eurosystems
    • Eligibility Kriterien für ABS
    • Transparenzanforderungen des Eurosystems nach der neuen Verbriefungsregulierung
    • Haircut und Bewertungsfragen
    • Ankaufprogramme in der Reinvestitionsphase
    • Letzte Geldpolitische Beschlüsse


    Donnerstag, 28. Januar 2021


    8.50 – 9.00 Uhr


    Einwahl 

    9.00 – 10.00 Uhr

    Übersicht über die Wohnhypothekenverbriefung (RMBS)
    Stefan Rolf, ING

    • RMBS aus der Sicht des Originators (Fallstudie Orange Lion)
    • Strukturierung und Platzierung von RMBS aus Arrangeursicht (Fallstudie EDML)
    • Besonderheiten von RMBS und Unterschiede zu Auto ABS
     

    10.00 – 10.10 Uhr

    Break

    10.10 – 11.10 Uhr

    Bilanzierungsfragen beim Originator und Investor
    Tino Gallert, KPMG

    • Grundlagen des Bilanzabgangs
    • Konsolidierung, Bewertung


    11.10 – 11.20 Uhr


    Break

    11.20 – 12.20 Uhr

     

    Ratingfragen – exemplarisch erläutert an einer Autotransaktion
    Volker Läger, S&P Global Ratings Europe Limited 

    • Rating-Methodik
    • Transaktionsüberwachung und Ratingentwicklung
    • Konkrete Ratingfragen bei vorliegender Transaktion

     

    12.20 – 13.20 Uhr

    Mittagspause

    13.20 – 14.20 Uhr

    Marktentwicklung Autoverbriefungen
    Manuel Alvarez, Commerzbank

    • Marktüberblick
    • Transaktionsentwicklung, Transaktionstypen
    • Originatoren
    • Spreadentwicklung
     

    14.20 – 14.30 Uhr

    Break

    14.30 – 15.30 Uhr

    ABS aus Investorensicht: Was brauchen Investoren zur Bewertung
    Bernhard Zahel, DWS

    • Analyse von Offering Circulars, Ratingreports, Deal Review
    • Risikocluster, Identifikation der Risikotreiber
    • Mehrdimensionale Due Diligence, Fundamentalanalyse
    • Transparenzanforderungen und Reportingstandards
    • Relevanz zusätzlicher Informationsgewinnung, Due Diligence
    • Angewandte Risikomanagementinstrumente und -strategien
    • Bewertungs- und Prognoserisiken bei der Modellierung
    • Wo kommt für den Investor STS ins Spiel
     

    15.30 – 15.45 Uhr

    Kurzes Resümee und Schlusswort der TSI Geschäftsführung
    Jan-Peter Hülbert

     

  •   Referenten

    Mittwoch, 27. Januar 2021

     

    Jonas Böhmer, CFA ist seit 2018 in der Abteilung Grundsatzfragen der geldpolitischen Implementierung im Bereich Märkte der Deutschen Bundesbank tätig. Dies beinhaltet neben der Implementierung des Sicherheitenrahmens auch die Umsetzung des Ankaufprogramms für Asset-Backed Securities. Zuvor war er bereits mehrere Jahre im Risiko-Controlling der Deutschen Bundesbank tätig.
    Nach dem Abschluss seines Studiums in Bonn als Diplom Volkswirt arbeitete er zunächst in der Produkt- und Vertriebssteuerung der NRW.BANK. Anschließend wechselte er ins Risiko-Controlling der Santander Consumer Bank AG, wo er in der Abteilung Marktrisiken unter anderem für die Überwachung der Auto- und Konsumentenkreditverbriefungen zuständig war. Seit 2016 ist er CFA Charterholder.

     

    Dr. Sven Brandt ist Partner am Frankfurter Standort von Hogan Lovells und leitet die deutsche Debt Capital Markets Praxis. Zuvor war er Partner der mit Ernst & Young assoziierten Anwaltskanzlei Luther. Weiterhin war er fünf Jahre in der Rechtsabteilung der Deutschen Bank sowie drei Jahre bei der Commerzbank tätig. Sven Brandt verfügt über weitreichende Erfahrung im Bereich der Kapitalmärkte (sowohl bei Zins- als auch bei Dividendenpapieren), Structured Finance (einschließlich derivativer Instrumente), Repackaging und der Verbriefungen. Schwerpunkte seiner Beratung liegen in Transaktionen im Bereich strukturierte Finanzierungen, bei Kapitalmarktprodukten sowie den aufsichtsrechtlichen Aspekten des Wertpapierhandels. Sven Brandt war auch Mitglied der Verbriefungsarbeitskreise bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und des Bundesverbands der deutschen Banken. In diesem Bereich ist er auch Dozent der IREBS Immobilienakademie der Universität Regensburg.

     

    Kais Khader ist bei der Volkswagen Bank GmbH im Bereich ABS Strukturierung tätig. Seit 2012 hat er an verschiedenen ABS Term Transaktionen und revolvierenden Master Transaktionen für die VWFS AG und die VW Bank GmbH in Deutschland, Australien, Japan, Mexiko, Korea und Schweden gearbeitet. Neben der Forderungsverbriefung arbeitet er an der Etablierung neuer ABS Märkte und ABS-verbundener Produkte für die VW Bank GmbH und die VWFS AG. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die Unterstützung des Treasury-Managements für die VWFS Tochtergesellschaften in der Asien-Pazifik Region.

     

    Ulf Kreppel berät schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der grenzüberschreitenden strukturierten Finanzierung. Zu seinen Mandanten zählen überwiegend international tätige Finanzinstitute und –unternehmen sowie sogenannte „alternative Kapitalgeber“. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung verfügt Herr Kreppel über umfassende Expertise bei der Strukturierung und Umsetzung von Finanzierungstransaktionen. Hierzu zählen öffentliche und private Verbriefungen, Asset-basierte Finanzierungen sowie Covered Bond-Transaktionen, sowohl im Term- als auch im Asset-Backed Commercial Paper-Bereich. Herr Kreppel berät bei einer Vielzahl von Asset-Klassen, einschließlich Autofinanzierungen, Konsumentenkredite, Handelsforderungen und Immobilienfinanzierungen. Darüber ist er als Programmanwalt für mehrere Asset-Backed Commercial Paper Programme tätig. 
    Herr Kreppel beriet bei einer Reihe von innovativen und market-first-Transaktionen, darunter die Blockchain-basierten Abwicklung von Geldmarktpapieren im Rahmen eines ABCP-Programms (ohne analogen Parallelprozess). Darüber hinaus berät er regelmäßig bei aufsichtsrechtlichen Projekten im Finanzierungsbereich, so z.B. bei sog. „einfachen, transparenten und standardisierten“ (STS) Verbriefungen sowie bei Fragen im Zusammenhang mit der europäischen Verbriefungsverordnung. 
    Herr Kreppel ist Co-Autor zahlreicher Artikel zu Themen der rechtlichen Risiken und strukturierten Lösungen bei Verbriefungen. 

     

    Tom Oelrich ist seit 2003 bei der DZ BANK AG im Bereich Verbriefungen in Frankfurt am Main tätig. Als Senior Strukturierer begleitet er seit 2015 Kunden der DZ BANK zu sämtlichen Themen im Zusammenhang mit Term-ABS Kapitalmarkttransaktionen. Dabei liegt der Fokus auf Auto-ABS, Konsumenten- und SME-Verbriefungen sowie auf Leasingtransaktionen. Zuvor hat Herr Oelrich ABCP-Transaktionen für Firmenkunden der DZ BANK arrangiert. Seit seinem Einstieg im Verbriefungsbereich hat er eine Vielzahl von Kundentransaktionen strukturiert und zahlreiche Emissionen erfolgreich in der Rolle als Platzeur und Swap-Counterparty begleitet. Herr Oelrich hat ein duales Studium an der Frankfurt School of Finance & Management absolviert und hält einen Abschluss in Business Administration.

     

    Michael Osswald ist seit Februar 2019 Geschäftsführer der STS Verification International GmbH und dort verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung von STS-Zertifizierungen im Rahmen der neuen Verbriefungsregulierung. Herr Osswald verfügt über umfangreiche Verbriefungserfahrungen in den Bereichen ABS-Investments sowie Akquisition und Strukturierung von Term ABS und ABCP-Transaktionen, die er ab 1998 bei der Landesbank Baden-Württemburg in Stuttgart und London und anschließend bei der ABN AMRO Bank in Frankfurt als Teil des europäischen ABS-Teams sammeln konnte. 2009 wechselte Herr Osswald in den Bereich Asset-Based Lending (Schiffsfinanzierung) zur KfW IPEX-Bank und war zuletzt als Senior Credit Officer bei der Ersten Abwicklungsanstalt in Düsseldorf unter anderem für die Teilportfolien Asset Securitisation, Infrastructure, Aviation und Shipping zuständig. Herr Osswald hält einen Abschluss als Diplom-Kaufmann der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

     

     

    Donnerstag, 28. Januar 2021

     

    Tino Gallert ist Wirtschaftsprüfer bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Bereich Financial Service in Frankfurt am Main tätig. Als Senior Manager erbringt er Assurance Dienstleistungen sowie rechnungslegungsbezogene Beratungsleistungen bei strukturierten Finanzierungen (insb. Factoring, Verbriefung, Supply Chain Finance und Leasing). Seine Erfahrungen umfassen die Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach HGB und IFRS von Banken, Leasing- und Factoringunternehmen, Industrie - und Handelsunternehmen sowie Immobiliengesellschaften. Tino Gallert hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bayreuth studiert und ist Verfasser diverser Publikationen zu rechnungslegungsbezogenen Themen. 

     

    Dr. Volker Läger ist Director bei S&P Global Ratings im Bereich European Structured Finance in Frankfurt am Main und Sector Lead für EMEA ABS. Sein Schwerpunkt lag zu Beginn auf der Ratinganalyse von Verbriefungen verschiedener Asset-Klassen in Deutschland, sowohl true sale als auch synthetische Transaktionen umfassend. Dazu gehörten Auto und Consumer ABS, RMBS, SME CLO, CDO und ABCP Transaktionen. Anfang 2017 übernahm er die Rolle des Sector Lead für EMEA ABS.
    Vor seinem Wechsel zu S&P im Januar 2006, arbeitete er vier Jahre im Fixed Income Sales bei Merrill Lynch, ebenfalls in Frankfurt am Main.
    Volker Läger studierte Betriebswirtschaftslehre an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und promovierte dort im Bereich Finanzwirtschaft über die Bewertung von Kreditderivaten.

     

    Stefan Rolf, born in 1972, is a Managing Director and Global Head of Securitisation in ING Wholesale Banking, based in Amsterdam. He joined ING on 1st January 2019, bringing thirteen years of global securitisation experience.
    Prior to ING, Stefan was Head of Asset Back Securitisation and Treasury for the Asia Pacific Region at Volkswagen Financial Services, based in Germany. In that role, he had global responsibility for the securitisation business of the Volkswagen Group. Beforehand, Stefan was General Manager Treasury for Volkswagen Financial Services Asia-Pacific, based in Singapore. He graduated in 1996 with dual studies in Banking at Savings Bank in Hannover and an MBA from finance Academy in Hannover. Stefan is married, with one daughter.

     

    Bernhard Zahel ist Fondsmanager im Bereich Fixed Income bei DWS Investment GmbH in Frankfurt mit Spezialisierungen auf Verbriefung/Securitisation (ABS/CLO) und Covered Bonds. Seine Rolle umfasst neben dem Management diverser Fonds die Analyse bestimmter Märkte wie italienischer Covered Bonds und verschiedener Arten von ABS einschließlich CLOs und deren Handel. Im Jahr 2015 war er seitens der Deutsche Asset Management für das ABS Ankaufprogramm der EZB tätig.
    Nach dem Abschluss seines Studiums in Bonn als Diplom Volkswirt im Jahr 2001 begann Bernhard Zahel als Analyst im Spezialkreditmanagement für mittelständische Firmenkunden der Deutsche Bank. Von dort wechselte er 2004 ins Portfoliomanagement der DWS Investment GmbH in Frankfurt, wo er bis heute in verschiedenen Funktionen tätig ist.