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Anforderungen an die Transaktionsstruktur und an die Zweckgesellschaft

Je nachdem, ob es sich um eine über die TSI gegründete Zweckgesellschaft (deutsches SPV) oder um ein aufgrund von steuerlichen Rahmenbedingungen im Ausland ansässiges SPV handelt, sind abweichende Anforderungen als Voraussetzung für die Zertifizierung zu erfüllen.

Kriterien für die Verbriefung von Bankkrediten mit deutschem SPV

Die Anforderungen an die Transaktionsstruktur und an die Zweckgesellschaften sind Bestandteil des rechtlichen Rahmenwerks der TSI Verbriefungsplattform und diese werden von allen deutschen SPVs erfüllt.

Kriterien für die Verbriefung von Leasingforderungen mit ausländischem SPV

Der TSI Zertifizierungsprozess wurde auf Transaktionen mit ausländischen SPVs ausgeweitet, da Leasingforderungen aufgrund der gewerbesteuerlichen Problematik nicht über deutsche Zweckgesellschaften abgewickelt werden können.

Für eine Zertifizierung dieser Transaktionen durch die TSI wurden die nachfolgenden wesentlichen Kriterien im Hinblick auf die Transaktionsstruktur und die Zweckgesellschaft durch eine Expertengruppe der TSI festgelegt.

  1. Das ausländische SPV muss hierbei den wesentlichen Anforderungen gerecht werden, die Bestandteil der deutschen Verbriefungsplattform sind:
    • der Transaktion liegen überwiegend deutsche Assets zugrunde,
    • die ausländische Zweckgesellschaft ist in der Europäischen Union angesiedelt,
    • kein aktives Management der Assets,                                 
    • unabhängige Direktoren des SPV,
    • Vier-Augenprinzip, mindestens zwei Geschäftsführer,
    • non petition, limited recourse ist in der Transaktionsstruktur sichergestellt,
    • jährliche Prüfung durch eine renommierte WP-Gesellschaft.
  2. Die weiteren TSI Zertifizierungsvoraussetzungen (siehe Übersicht) werden erfüllt.