Deutsche Bundesbank (BBk)

Die Aufsicht über Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute übt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank aus (§ 6 Abs. 1 und § 7 Abs. 1 KWG). Der DBB kommmt die Aufgabe zu, die vielfältigen Meldungen, die Banken aufsichtsrechtlich abgeben müssen, auszuwerten. Ferner werden von ihr die Jahresabschlüsse der Institute einschließlich der zugehörigen Prüfungsberichte nach § 26 KWG sowie Sonderprüfungsberichte analysiert. Die Ergebnisse und Bewertungen werden anschließend an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weitergeleitet, die sie ihren bankaufsichtlichen Maßnahmen zugrundelegt. Darüber hinaus werden regelmäßig Aufsichtsgespräche mit den Geschäftsleitern der überwachten Institute geführt.
In der „Laufenden Aufsicht“ erfolgt auch die laufende Unterstützung der BaFin bei der Verfolgung unerlaubt betriebener Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäfte. In den „Bankgeschäftlichen Prüfungen“ erfolgt die Durchführung der eigenen bankgeschäftlichen Prüfungen der deutschen Aufsicht. Diese umfassen insbesondere die Beurteilung der angemessenen Eigenkapitalausstattung und Risikosteuerungsverfahren der Institute auf der Grundlage der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). Außerdem werden bankinterne Ratingverfahren, Marktrisikomodelle und fortgeschrittene Messverfahren im Bereich der operationellen Risiken geprüft, wenn und soweit die Institute entsprechende Zulassungsanträge bei der BaFin gestellt haben. Darüber hinaus werden Prüfungen gem. Einlegerschutz- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) bei Finanzdienstleistern durchgeführt.

Regulierung im Kontext der ECB Banking Supervision

Bankenregulierung

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