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Finanzkrisen im historischen Vergleich

In den folgenden Beiträgen werden historische Finanzkrisen, deren Krisenverläufe und Vergleiche zwischen den einzelnen Krisen vorgestellt. Hierbei wird auch ein Bezug zur aktuellen Finanzkrise hergestellt:

 

Die Kreditkrise von 1294 zeigt bemerkenswerte Parallelen zur aktuellen Krise auf

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Die Krise von 1720 in Frankreich - John Law's System

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London’s first financial markets:
Private equity and public debt before the South Sea Bubble

Anne Murphy
Interviewed by Romesh Vaitilingam
15 January 2010

Anne Murphy, lecturer in history at the University of Hertfordshire and associate director of the Centre for Financial History at Newnham College, Cambridge, talks to Romesh Vaitilingam about her new book ‘The Origins of English Financial Markets: Investment and Speculation before the South Sea Bubble’. The interview was recorded in London in January 2010.

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(29 minutes 05 seconds)

Die französische Finanzkrise von 1789, die in der französischen Revolution endete

Historische Finanzkrisen: Frankreich 1789

Die Krise von 1873 – Ein Bericht aus der New York Times von 1911

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Die Krise von 1873 – Ein aktueller Bericht aus der FAZ

Das abrupte Ende der Gründerzeit begann an der Donau

Die Krise von 1873 im Vergleich zur heutigen Krise

Die Kreditkrise von 1873 – Trotz Parallelen keine Blaupause für heute

Einen guten Überblick über die Kreditkrise von 1873 gibt Meyers Lexikon von 1888

Die Krisis vom Jahr 1873. Häufigkeit und Periodizität der Krisen. Vorbeugungs- und Heilmittel

Die jetzige Krise wird oft mit der Grossen Depression nach 1929 verglichen. Der Vergleich hinkt. Die jetzige Krise hat viele Ähnlichkeiten mit der Krise von 1873: fünf Jahre lang eine extreme Kreditausweitung, die Hand in Hand ging mit einem weltweiten Immobilienboom, der Aufstieg zweier neuer Mächte - damals USA und Deutschland -, der Zusammenbruch von Banken weltweit, all dies klingt vertraut. Die beiden folgenden Artikel beleuchten die verblüffenden Ähnlichkeiten:

New York and the Panic of 1873

The Real Great Depression

Präsentation US Wirtschaftsentwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung der USA – dargestellt in einer Powerpoint-Präsentation mit jeweils den aktuellsten wöchentlichen Wirtschaftsdaten - können Sie über die folgenden Links herunterladen:

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Die Geschichte der Großen Depression von 1929ff.

Descent into the Depths (1929)

Interessante Podcasts zum Thema "Große Depression" können Sie im Folgenden herunterladen:

Robert Higgs, of the Independent Institute, talks with EconTalk host Russ Roberts about the Great Depression, the New Deal, and the effect of World War II on the American economy. Using survey results, financial data, and the pattern of investment in the 1930s, Higgs argues that New Deal policies created a climate of uncertainty that prolonged the Great Depression. Using consumption data, he argues that prosperity did not return during wartime, but rather after the war when government intervention in the economy subsided.

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Eric Rauchway of the University of California at Davis and the author of The Great Depression and the New Deal: A Very Short Introduction, talks with EconTalk host Russ Roberts about the 1920s and the lead-up to the Great Depression, Hoover's policies, and the New Deal. They discuss which policies remained after the recovery and what we might learn today from the policies of the past.

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Amity Shlaes, Bloomberg columnist and visiting senior fellow at the Council on Foreign Relations, talks about her new book, The Forgotten Man: A New History of the Great Depression. She and EconTalk host Russ Roberts discuss Herbert Hoover, Franklin Delano Roosevelt, the economics of the New Deal and the class warfare of the 1930s.

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Vergleich der jetzigen Krise mit der Großen Depression

Zwei Wirtschaftshistoriker, Barry Eichengreen von der  University of California at Berkeley und Kevin O'Rourke vom Trinity College, Dublin, haben die jetzige Krise mit der großen Depression verglichen. Das Ergebnis ihrer Arbeiten ist mehr als ernüchternd.

A Tale of Two Depressions

Von der Großen Depression zur großen Kreditkrise

In dem folgenden Forschungsbericht analysieren Forscher der Universitäten Berkley und Dublin die Parallelitäten und Unterschiede zwischen den beiden großen Krisen 1929 ff. und 2007 ff.. Demnach wurde nur durch das beherzte Eingreifen des Staates die Welt vor einer Wiederholung der Großen Depression bewahrt. Folgt man den Forschern, ist demzufolge die große Gefahr vor einem erneuten tiefen Einbruch gebannt.

Zum Bericht

Eine interessante Sammlung von Artikeln aus Zeitungen, Zeitschriften und Forschungsergebnissen zur aktuellen Finanzkrise bietet die folgende Webseite

Blicklog

Die Geschichte von Kredit- und Assetprice-Bubbles und ihre Wirkung auf Preisentwicklung und Zinsen anhand der Krisen von 1873, 1929, Japan und heute wird im folgenden Artikel gut und eindrücklich dargestellt.

The Market Oracle: History of Debt Bubbles and Long-term Interest Rates

Im folgenden Artikel wird die aktuelle Debatte um Inflation und Deflation aufgegriffen und anhand wirtschaftstheoretischer sowie wirtschaftsgeschichtlicher Überlegungen hervorragend eingeordnet.

The Market Oracle: Inflation / Deflation

Historische Krisenanalyse und Voraussage der aktuellen Krise

In Denial of Crisis: Part I
In Denial of Crisis: Part II
In Denial of Crisis: Part III

Eine aktuelle Analyse der LBBW zu Bankenkrisen im historischen und weltweiten Vergleich

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Die amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Carmen Reinhart and Kenneth Rogoff haben im Dezember 2008  eine Studie veröffentlicht, die auf einer Auswertung umfassender Daten zu fast allen relevanten historischen Finanzkrisen beruht. Auf ihren Forschungsarbeiten lassen sich Schlüsse für den Umfang und die zu erwartende Tiefe der gegenwärtigen Krise ableiten

The Aftermath of Financial Crises

Die ausführlichere Studie
Banking Crises: An Equal Opportunity Menace
Carmen M. Reinhart, University of Maryland, NBER and CEPR
Kenneth S. Rogoff, Harvard University and NBER
vom 17. Dezember 2008 finden Sie hier:

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World Economic Outlook (WEO) des International Monetary Fund, April 2009

In Kapitel 3 des World Economic Outlook (WEO) des International Monetary Fund vom April 2009 wird untersucht, wie Krisenverläufe sich entwickeln, die aus einer Finanzkrise entstehen oder die eine hohe weltweite Korrelation aufweisen. Generell kommt der Report zu der Aussage, dass derartige Krisenverläufe in der Vergangenheit länger und tiefer waren als normale Krisen und in der Regel auch schwache Erholungen folgten. Eine Kombination beider Krisentypen kam in der Vergangenheit selten vor, die damit verbundenen Rezessionen dauerten demnach etwa zwei Jahre.

Zum Bericht

Die Präsentation des Chefvolkswirts von Nomura, Richard Koo, vom März 2009 ist nicht nur eine hervorragende Krisenanalyse sondern setzt auch Akzente für zielgerichtetes staatliches Handeln in der Krise. Sie typisiert Kreditkrisen und gibt wichtige Hinweise, wie eine staatliche Politik in der gegenwärtigen Krise ausgerichtet sein sollte. Deutlich wird dabei auch, warum gerade Deutschland gute Chancen hat, früher aus der aktuellen Krise herauszukommen.

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Historische Vergleiche von Krisenverläufen und Indices

Financial Sense Wrap Up

Der amerikanische Aktienmarkt von 1870 bis heute:

Real inflation-adjusted price since 1871

Präsentation US Wirtschaftsentwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung der USA – dargestellt in einer Powerpoint-Präsentation mit jeweils den aktuellsten wöchentlichen Wirtschaftsdaten - können Sie über die folgenden Links herunterladen:

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Weltbank-Report zur weiteren Konjunkturentwicklung

Die Weltbank hat ihre Konjunkturprognosen für die Euro-Zone, die USA und Japan in ihrem neuen, am 22. Juni 2009 veröffentlichten Report erneut gesenkt. Die wirtschaftlichen Aussichten seien weiter ungewöhnlich unsicher, erklärte die Weltbank. Den vollständigen Report finden Sie hier:

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Das große Experiment
Hoisington Quarterly Review and Outlook - Fourth Quarter 2008

In der folgenden Publikation werden die Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise beschrieben und Analogien sowie Differenzierungsmerkmale im Vergleich zu vorangegangenen Krisen herausgearbeitet.

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Debt and Deleveraging

The recent bursting of the great global credit bubble not only led to the first worldwide recession since the 1930s but also left an enormous burden of debt that now weighs on the prospects for recovery. Today, government and business leaders are facing the twin questions of how to prevent similar crises in the future and how to guide their economies through the looming and lengthy process of debt reduction, or deleveraging.

To help address these questions, the McKinsey Global Institute launched a research effort to understand the growth of debt and leverage before the crisis in different countries, the economic consequences of deleveraging, and the practical implications for policy makers, financial regulators, and business executives.

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CREDIT BOOMS GONE BUST: MONETARY POLICY, LEVERAGE CYCLES AND FINANCIAL CRISES, 1870–2008

Eine interessante empirische Studie über den Zusammenhang von Geldmengenpolitik, Kreditbooms und Finanzkrisen von 1870 bis heute bietet die Untersuchung von Prof. Dr. Moritz Schularick und Alan M. Taylor

zur Studie

Spezifisch deutsche Ursachen der Finanzkrise und Reform des Finanzwesen   (Mai 2009)

Für eine Finanzausschussanhörung in Berlin im Mai 2009 entstand das folgende Papier, das einen Einblick gibt in die tieferen Ursachen der spezifisch deutschen Ausprägung der Finanzkrise.

Ein heute noch lesenswertes Dokument:

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Weitere Informationen zum Thema

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, 80. Jahresbericht, Juni 2010

„Jeder gute Arzt muss dem Grundsatz folgen, die Symptome einer Krankheit zu behandeln, ohne dabei ihre Ursachen außer Acht zu lassen. Was für Krankheiten gilt, gilt auch für eine Finanz- und Wirtschaftskrise: Die öffentlichen Entscheidungsträger müssen die Symptome kurieren – gleichzeitig müssen sie Reformen vorantreiben, die die Ursachen der Krise angehen, um so schnell wie möglich die Systemrisiken des Finanzsektors zu mindern.“ So heißt es im aktuellen BIS Jahresbericht. Die BIS führt im Wesentlichen die Krise auf die Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte zurück, die vermittelt über Niedrigzinspolitik und wirtschaftlichen Ungleichgewichten zwischen Defizit- und Überschussländern, auf breiter Front zu Fehlanreizen auf den Kapitalmärkten führte. Entsprechend differenziert sind die wirtschaftspolitischen Empfehlungen. Zu der einseitigen Fokussierung und den Angriffen auf das Instrument der Verbriefung merkt der Report an: "Die Rezepte von gestern taugen nicht für die Krise von morgen“ oder wie es im englischen Text heißt „fighting the last war would not win the next one“.

Zum Bericht

Historische Berichte der BIS seit 1931 ff., also auch aus der Weltwirtschaftskrise, sind über folgenden Link verfügbar

Link